Das Smart Home erobert die Haushalte – Intelligente Technik, die auch beim Energiesparen hilft

Die Technologien für ein „Smart Home“ werden für private Haushalte immer interessanter. Mithilfe von technischen Innovationen wird es nicht nur möglich, alltägliche Prozesse daheim zu automatisieren, sondern man kann diese auf individuelle Wohnbedürfnisse abstimmen. Ein weiterer, derzeit sehr wichtiger Benefit: Man kann mit dieser Technik den Energieverbrauch in den unterschiedlichen Teilbereichen senken und so nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt entlasten.

Vor allem vor dem Hintergrund der stetig steigenden Energiekosten und den noch immer hohen Preisen auf dem Immobilienmarkt bringt das Sparpotenzial durch computergesteuerte Systeme in den eigenen vier Wänden viele Verbraucher zum Umdenken.

Gaming als beliebte Freizeitbeschäftigung im Smart Home

Smart Home hilft beim Energie sparen

Ein Freizeitverhalten, das in vielen Haushalten zu Buche schlägt, ist Gaming. In der Gaming Branche gibt es große Ambitionen, wenn es um das Thema Energie sparen geht. Der Spiele Sektor hat längst erkannt, dass es wichtig ist, im Umweltschutz aktiv zu werden.

Ein Großteil der Produzenten hat Maßnahmen und ambitionierte Ziele für den Klimaschutz definiert. 76 Prozent der Videospiel-Unternehmen versuchen, nachhaltiger zu wirtschaften. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Game bereits 2021 ergeben.

Bei diesen Plänen machen auch iGaming Anbieter mit. Dieser Gaming Sektor wächst aktuell besonders schnell und so ist ein nachhaltiges Konzept für viele User ein entscheidendes Kriterium. Denn in den Köpfen setzt sich fest, dass die Schonung der Umwelt genauso wichtig ist wie andere Auswahl-Kriterien.

Dazu zählt der allseits beliebte Casino Bonus für User, die somit schon bei der ersten Nutzung profitieren können. Auch die hohen Sicherheitsstandards, die seriöse Online Spielbanken den Spielern zusichern, sind essenziell, um in dieser Branche zu bestehen.

Zudem werden diese Online Glücksspiele meist in der Browser Version gespielt. Hier gehen die Bemühungen der Entwickler dahin, dass man mit der neuesten Technologie Energie sparen möchte. Viele Unternehmen setzen außerdem bei der Programmierung und der Ausführung auf energieeffiziente und klimaschonende Erkenntnisse. Die Nachhaltigkeit ist also nicht nur im Smart Home, sondern auch bei den Gaming Anbietern angekommen.

Praktische Ideen vernetzen das ganze Haus

Praktische Ideen vernetzen das ganze Haus

Der Markt bietet für den Smart Home Sektor unzählige Produkte und die Auswahl ist mittlerweile riesig. Egal ob praktische Ideen für alltägliche Dinge bis hin zu komplexen Systemen, die alle elektronisch gesteuerten Elemente im Hausnetzwerk miteinander verbinden, Smart Home Lösungen bieten innovative Konzepte, um das Alltagsleben zu erleichtern. Hier ist nur eine kleine Auswahl der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten aufgelistet:

  • Intelligenter Einbruchschutz
  • Mäh- oder Saugroboter in Kombination mit Heizung, Rollläden und Lichtern
  • Voll automatische Gebäudesteuerung via Smartphone
  • Systeme zur Steigerung der Energieeffizienz und der Sicherheit
  • Home-Entertainment ausgerichtet auf persönliche Präferenzen
  • Generell Steigerung von Lebensqualität und Wohnkomfort

Einsparungspotenzial mit smarter Heizungssteuerung

Ein Bereich, der mitunter das größte Einsparungspotenzial bietet, ist das Heizungssystem. Die Kosten für den durchschnittlichen Energieverbrauch schlagen pro Jahr mit rund 72 Prozent der Gesamtkosten zu Buche. Deshalb ist die Umrüstung der Heizungsanlage auf die moderne Smart Home Technologie definitiv sinnvoll.

Verwendet werden intelligente Thermostate, die über eine Smartphone-App oder eine Steuerungszentrale individuell beheizt werden können. So kann man Temperaturen und Heizperioden für jeden einzelnen Raum je nach Umgebungstemperatur und Nutzerverhalten individuell steuern.

Ein großer Vorteil ist, dass man die meisten Systeme ohne großen baulichen Aufwand einbauen kann. So nutzen laut einer aktuellen Studie von Bitkom bereits 25 Prozent der Haushalte für die Heizungssteuerung smarte Systeme.

Smart Home erobert die Haushalte

Energieeffizient bei smarten Beleuchtungssystemen

Auch Smart Home Konzepte bei der Beleuchtung können die Energieeffizienz und den Wohnkomfort erhöhen. Zudem werden die Aspekte Sicherheit und Einbruchschutz mitkonzipiert. Energie wird deshalb gespart, weil diese Lichtquellen nur bei tatsächlichem Bedarf automatisiert eingeschalten werden. Bewegungsmelder aktivieren das Licht erst dann, wenn sich eine Person innerhalb von einem festgelegten Bewegungsradius befindet.

Gerade in Durchgangsbereichen oder in Stiegenhäusern hat sich diese Technologie als besonders energiesparend erwiesen. Experten gehen sogar so weit, dass sie die Beleuchtung in Zweckraumbeleuchtung und Ambientebeleuchtung einteilen.

So lässt sich die Intensität sowie der Einsatz einzelner Lichtquellen individuell auf die Nutzung der Räumlichkeiten anpassen. Zudem gibt es eine intelligente Vernetzung und Lichtquellen können von jedem Wohnbereich aus aktiviert oder deaktiviert werden. Ebenso sind Zeitschaltungen möglich.

Zu einem festgelegten Zeitpunkt schaltet sich so die Lichtquelle ein oder aus. Auch hier funktioniert die Umrüstung herkömmlicher Lichtschalter auf Smart Home Technologie ohne große bauliche Maßnahmen. Wer noch weiter optimieren möchte, kann die Steuerung von Rollläden und Jalousien in die Smart Home Implementierung miteinbinden.

Das hat einen isolierenden Effekt und bietet neben Sicherheit auch die gewünschte Privatsphäre.

Wie effizient ist die Smart Home Technologie?

Wer neu baut, berücksichtigt intelligente Systeme bereits bei der Planung. Allerdings ist das Nachrüsten in bestehenden Gebäuden in den meisten Fällen auch ohne größere bauliche Veränderungen möglich. Oft haben die Verbraucher eine hohe Erwartung in den Kosten-Nutzen-Faktor und dieser kann nicht immer erfüllt werden.

Hier hat die Studie „Smart Home – Energieverbrauch und Einsparpotenzial der intelligenten Geräte“ des Instituts für angewandte Ökologie in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erforscht, ob sich smarte Systeme in Hinblick auf die Energieeffizienz auszahlen.

Für die intelligente Steuerung der Heizungsanlage haben sich die Smart Home Systeme als besonders effizient herausgestellt. Im Schnitt konnten Nutzer die Energiekosten für Raumwärme um 10 bis 15 Prozent senken. Der Branchenverband „Initiative Smarthome“ spricht sogar von 20 bis 30 Prozent Ersparnis.

Es gibt eine Faustregel, die besagt, dass man mit jedem Grad, den man bei der Raumtemperatur spart, rund sechs Prozent der Energiekosten einsparen kann. Wer Smart Home Lösungen verwendet, kann Energiekosten einsparen, ohne dabei auf die so angenehme Wärme im Winter zu verzichten. Beim Energiesparen hilft außerdem:

  • Richtiges Lüften
  • Bewusster Einsatz von Lichtquellen
  • Aktive Nutzung von Rollläden und Jalousien, um das Raumklima zu regulieren

Man sollte allerdings bedenken, dass ein Smart Home System nach Angaben der Studie des Instituts für angewandte Ökologie rund 200 Kilowattstunden pro Jahr zusätzlich verbraucht. Eine gezielte Gegenrechnung sollte man in jedem Fall andenken.

Zudem kommen die Kosten für die technischen Geräte und deren Installation. Die komplexen Komplettsysteme erfordern die Instandsetzung eines Fachmannes. Durchschnittlich sollten sich diese Kosten allerdings nach zwei bis drei Jahren amortisieren und ein spürbarer Einsparungseffekt sollte sich in jedem Fall abzeichnen.

Welche anderen intelligenten Systeme man zur Steigerung des Wohnkomforts oder für die Gebäudesicherung zusätzlich einbauen möchte, sollte man sich vorab genau überlegen, denn sie erhöhen den Stromverbrauch wieder und belasten die Haushaltskasse.

Fest steht, dass die Smart Home Technologien viele tolle Möglichkeiten bieten und einerseits Energieeffizienz ermöglich, andererseits aber auch die Stromkosten mit zusätzlichen Tools in die Höhe treiben können. Darum sollte man vorab genau prüfen, welche Smart Home Technologien für individuelle Lösungen infrage kommen und wie sie zur eigenen Situation passen.

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