Die wichtigsten Steuer-Tipps für Gründer

Wer als Gründer in die Selbstständigkeit startet, der sieht sich oft einer angespannten Finanzlage ausgesetzt. Die Gründung verschlingt schließlich nicht selten große Mengen an Kapital, denen keine Einnahmen gegenüberstehen. Da kommt jede Gelegenheit zum Sparen gelegen. Besonders auch bei den Steuern.

Worauf es da zu achten gilt und welche Steuertipps es gibt, darum geht es in diesem Artikel.

Vor der Gewerbeanmeldung informieren ist wichtig

Steuer-Tipps für Gründer

Die Steuerpflicht beginnt nicht etwa erst mit der Eröffnung des Unternehmens oder mit den ersten Einnahmen, sondern bereits mit der Anmeldung eines Gewerbes. Das ist wichtig zu wissen, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Ferner sollte man sich bereits im Vorfeld informieren und insbesondere darauf achten, dass alle Angaben auf dem Fragebogen beim Finanzamt korrekt sind.

Die richtigen Angaben und die richtige Unternehmensform helfen dabei, Steuern zu sparen und das Unternehmen richtig einzuordnen. Eine Umfirmierung oder Änderung der Unternehmens- oder Rechtsform ist später immer noch möglich. Aus diesem Grund ist es in der Regel sinnvoll, zunächst klein anzufangen und sich dann später bei Bedarf umzuorientieren. Außerdem sollte man auf Dinge wie die Vorsteuer und anderes Neuland in der Unternehmenswelt achten.

Mit den Steuerarten vertraut machen

Nur wer weiß, welche Steuern es überhaupt für Unternehmen gibt und welche davon auf den eigenen Betrieb zutreffen, der weiß auch, was ihn erwartet. Aus diesem Grund sollte man sich hier im Vorfeld gründlich informieren und schauen, welche Steuern auf einen selbst und auf das Unternehmen zukommen. Vorsteuer, Umsatzsteuer, Kirchensteuer und Mehrwertsteuer sind nur einige Beispiele für Ausgaben, die man als Unternehmer hat.

Steuern sparen bereits vor der Gründung

Was viele Gründer nicht wissen, ist, dass man schon bis zu einem Jahr vor der Gewerbeanmeldung Steuern sparen kann. Es ist nämlich möglich, Betriebsausgaben und andere Kosten, die in Verbindung mit dem Gründungsvorhaben stehen, von der Steuer abzusetzen.

Als Beispiele seien hier zum Beispiel die Kosten für Seminar und Hotels genannt. Aber auch Ausgaben für den Steuerberater oder für Büromaterialien, sowie Fahrtkosten lassen sich absetzen. Es kann sich also durchaus lohnen, sich hier frühzeitig zu informieren und bereits vor der Gründung damit zu beginnen, Kosten und Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Das spart Geld und gleichzeitig sammelt man bereits wichtige Erfahrungen.

Über Vergünstigungen und Besonderheiten informieren

Für Gründer von Unternehmen gibt es viele Vergünstigungen und Besonderheiten bei den Steuern. Etwa für Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit kommen, oder bei solchen, die Kleinunternehmer sind. Wer sich hier gründlich informiert, der weiß nicht nur, welche Möglichkeiten es gibt, sondern kann diese auch bereits frühzeitig nutzen. So spart man als Gründer am Ende bei den Steuern unter Umständen nicht unerheblich Geld ein.

Wer bereits über einen Steuerberater verfügt, der kann und sollte sich auch dort über dieses Thema ausführlich beraten lassen. Die Kosten können schließlich wiederum ihrerseits von der Steuer abgesetzt werden.

Fazit und Zusammenfassung

Deutschland ist ein Gründerland. Wer sich dazu entscheidet, in die Selbstständigkeit zu starten, der profitiert nicht nur von vielen Hilfen, sondern auch von diversen steuerlichen Vergünstigungen. Hier sollte man sich frühzeitig, im Vorfeld, informieren. Etwa über die Vergünstigungen, die es gibt, welche Sonderfälle vorhanden sind oder auch, welche Arten von Steuern auf den Unternehmer und seinen Betrieb zukommen.

Frühzeitig ist hier das Schlagwort, denn viele Vergünstigungen kann man bereits vor der eigentlichen Gewerbeanmeldung in Anspruch nehmen. Wer sich also umschaut und informiert, der kann nachher bei den Steuern viel Geld sparen und sich die Arbeit mit dem Fiskus um ein Vielfaches einfacher gestalten.

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