Privatsphäre: Datenschutz ist Trumpf!


Die zunehmende Digitalisierung hat zur Folge, dass im Alltag immer mehr Daten verarbeitet werden müssen. Jedoch handelt es sich hierbei nicht selten um sensible Informationen, die einen persönlichen Bezug aufweisen. Vor allem die Nutzung von Daten wie Adressen, Namen, Email-Adressen & Co. sind hier ein kritisches Thema. Um Missbräuchen vorzubeugen, ist ein umfangreicher Datenschutz daher unerlässlich.

Warum ist der Datenschutz für viele Menschen so wichtig?

Egal ob im Internet oder beim Einkauf in einem Supermarkt: In der modernen Zeit werden fast überall zahlreiche Daten gesammelt. Beispielsweise verschaffen sich Unternehmen mit der Hilfe von Kundenkarten & Co. einen Überblick in Bezug auf das Kaufverhalten von Konsumenten. In der Online-Welt wird ebenfalls ganz detailliert das Nutzungsverhalten durch Big Data analysiert, um beispielsweise optimierte Werbung schalten zu können. Ein Problem bei der Sache ist, dass hierbei Daten an einem für den Konsumenten unbekannten Ort hinterlegt werden und dieser häufig keinen wirklichen Einfluss darauf nehmen kann. Da es viele verschiedene Arten des Datenmissbrauches gibt, ist ein umfangreicher Datenschutz in der heutigen Zeit wichtiger als jemals zuvor.

Welche alltäglichen Abläufe sind eine Gefahr für den Datenschutz?

Datenschutz und Privatsphäre sind wichtigDer allgemeine Datenschutz kann gleich durch eine ganze Reihe an Prozessen beeinträchtigt werden. Vor allem das Internet stellt in diesem Zusammenhang eine große Gefahr für den Datenschutz dar. So existieren zahlreiche Unternehmen, die Informationen von Website-Besuchern sammeln bzw. diese auf unseriöse Weise erschleichen. Die Bandbreite an Gefahren reicht im Online-Sektor von der Datensammlung für Statistiken bis hin zu schädlichen Handlungen wie unter anderem die Übermittlung von Spyware und anderen Schadprogrammen. Auch mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets & Co. stellen aufgrund ihrer dauerhaften Vernetzung eine Bedrohung für den Datenschutz dar.

Weiterhin ist das bargeldlose Bezahlen in Supermärkten, auf Messen oder in Fachgeschäften vielen Datenschützern ein Dorn im Auge. Während Angebote dieser Art mit einem gesteigerten Komfort werben, dienen sie ebenfalls als mobile Marketingsysteme, da sie bei jedem Bezahlvorgang zahlreiche Informationen sammeln, die sich wiederum für gezielte Werbemaßnahmen nutzen lassen. Jedoch wird dies auch gerne z.B. bei Käufen auf Messen als Betrugsmasche bei unbedarften Ausstellern ausgenutzt, sofern keine entsprechenden Sicherheitsmechanismen beachtet werden.

Aus welchen Gründen sollten Nutzer ihre Daten schützen?

Der wohl wichtigste Grund für den Schutz der eigenen Daten ist der Erhalt der Privatsphäre. So kann ein mangelnder Datenschutz schnell dazu führen, dass Verbraucher zu gläsernen Konsumenten werden. Weiterhin können von erhobenen Daten ernstzunehmende Gefahren für den Nutzer entstehen. Beispielsweise führt eine Verbreitung der eigenen Email-Adresse nicht selten zu gefährlichen Spammails, die ganze Systeme mit ihren angehängten Viren lahmlegen können. Besonders kritisch ist zudem, wenn Bankdaten oder Kreditkarteninformationen in falsche Hände gelangen. Hier können im schlimmsten Fall große finanzielle Schäden entstehen.

Wie können sich Verbraucher vor Datenmissbräuchen schützen?

Wie können sich Verbraucher schützen?

Konsumenten und Verbraucher haben zum Glück die Möglichkeit mit verschiedenen Maßnahmen den persönlichen Datenschutz zu verbessern. Eine besonders simple Methode ist zum Beispiel das Bezahlen mit Bargeld. Zwar geht die Nutzung von Bargeld im Vergleich zu bargeldlosen Zahlungsarten mit einem Komfortverlust einher, dafür werden allerdings auch keine personenbezogenen Daten erhoben. In der Online-Welt sollten Nutzer ein genaues Augenmerk auf die Datenschutzeinstellungen der verwendeten Browser werfen.

Gleiches gilt ebenfalls für die Einstellungen auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. Zudem ist die Verwendung einer sogenannten Wegwerf-Emailadresse zu empfehlen. Adressen dieser Art sollten keine personenbezogenen Daten aufweisen und für die Anmeldungen auf diversen Online-Portalen genutzt werden. Auf diese Weise wird die primäre Email-Adresse wirkungsvoll vor Werbemails und Spam-Attacken geschützt.

Zusammenfassung und Fazit

Im Zuge der Digitalisierung hat der Datenschutz derzeit einen wackeligen Stand, sodass in vielen Bereichen Gefahren für den Nutzer lauern. Ein wirksamer Schutz ist hier vor allem vom Nutzerverhalten abhängig, weshalb Verbraucher grundsätzlich die Preisgabe von persönlichen Daten jedes Mal kritisch bewerten sollten.


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