Sind Gamingstühle gut für den Rücken?

Der Gamingstuhl gehört zur Grundausstattung von jedem, der gerne lange Zeit online Ego-Shooter und Co. spielt. Wer von Onlinegames fasziniert ist, spielt nicht nur eine halbe Stunde oder eine ganze Stunde. Oftmals sitzen die echten Gamingfans auch außerhalb ihres Urlaubs stundenlang – meist bis in die Nacht – vor dem PC bzw. Laptop an ihrem Schreibtisch und frönen ihrer Leidenschaft.

Wird kein Gamingstuhl verwendet, sondern ein normaler Bürostuhl, kann das stundenlange Verharren in einer Sitzposition dazu führen, dass es zu Nacken- und Rückenschmerzen kommt.

Doch sind Gamingstühle wirklich so gut für den Rücken bzw. kann die Verwendung einer solchen Art von Bürostuhl verhindern, dass Nacken- und Rückenschmerzen chronisch werden? Eine kurze Antwort darauf gibt es schon mal im Vorfeld. Und diese Antwort lautet: Ja.

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Warum sind Gamingstühle gut für den Rücken?

Sind Gamingstühle gut für den Rücken
Foto von ELLA DON auf Unsplash

Ergonomie dank Kopfstütze

Ein Gamingstuhl kann Nacken- und Rückenschmerzen verhindern, da diese Art von Bürostuhl mit einer Kopfstütze ausgestattet ist. Diese Kopfstütze ist so konstruiert, dass für eine gesunde und vor allem schmerzfreie Sitzhaltung gesorgt wird bzw. eine bessere Haltung beim Sitzen allgemein, auch wenn dieses Sitzen über mehrere Stunden andauert, ohne dass sich der Nutzer des Bürostuhls großartig bewegt bzw. aufsteht. Ergonomisch zocken ist hier das Stichwort.

Die Kopfstütze sorgt dabei für eine Entlastung des Beckens und vor allem für eine Entlastung des Nackenbereichs. Je nach Größe des Nutzers bzw. Wohlbefinden kann die Kopfstütze individuell eingestellt werden. Ist der Nutzer eines Gamingstuhls recht groß, sollte neben einer Kopf- auch eine Nackenstütze vorhanden sein.

Sollten bereits Probleme mit Nackenschmerzen vorhanden sein, kann die Kopfstütze so eingestellt werden, dass diese direkt am Nacken anliegt. Bei einigen Gamingstühlen kann die Kopfstütze demontiert werden.

Nicht ohne Rückenlehne

Neben der Kopfstütze werden Gamingstühle auch mit einer in der Höhe verstellbaren Rückenlehne angeboten. Die Rückenlehne ist zudem gepolstert bzw. verfügt über, nach ergonomischen Erkenntnissen angebrachten, Protektoren.

Armstützen und Lehnen

Viele Gamingstühle sind auch mit Armstützen ausgestattet. Modelle, die über keine Armstützen verfügen, können entsprechend nachgerüstet werden. Armstützen bewirken, dass durch das Abstützen der Arme darauf während des Sitzens und den in der Regel eintönigen Bewegungen mit Maus oder Tastatur nicht nur die Unterarme entlastet werden. Auch der Rücken wird durch Armstützen weiter entlastet.

Alternative: Hocker mit Fußstütze statt Lehne und Kopfstütze

Gamingstühle gibt es in vielen Modellvarianten. Einige Modelle verfügen über keine Lehne. Diese Bürostühle sind dennoch ergonomisch, sind aber wie ein Hocker konstruiert und verfügen über eine Fußstütze. Der Nutzer eines solchen Gamingstuhls kniet regelrecht auf dem Stuhl bzw. auf der Fußstütze.

Auch derartige Bürostühle sind insbesondere für langes und rückenschonendes Sitzen ausgelegt. Der Vorteil dieser Bürostühle ist, dass schnell die Sitzposition geändert werden kann. Fußstütze und Sitzfläche haben eine weiche Polsterung. Beim Knien kommt es daher nicht zu irgendwelchen Druckstellen.

Auf derartigen ergonomischen Bürostühlen* wird automatisch eine rückenschonende Sitzhaltung eingenommen. Das heißt, ein verkrümmtes Sitzen auf dem Hocker ist nicht möglich. Der Rücken ist stets gerade und in gestreckter Position.

Kaufberatung für Gamingstühle

Kaufberatung für Gamingstühle
Foto von Dennis Cortés auf Unsplash

Durch die verschiedenen Modellvarianten eines Gamingstuhls kann es leicht dazu kommen, dass dies beim Kauf zu einigen Verwirrungen führen kann. Zunächst gilt es im Vorfeld, dass vor dem Kauf jeder künftige Nutzer auslotet, welche gesundheitlichen Probleme er vermeiden möchte bzw. eventuell schon vorliegen.

Menschen mit schon massiven Nacken- und Rückenproblemen sollten bei der Auswahl eines Gamingstuhls auf möglichst kein Feature verzichten.

Trotzdem muss man natürlich sagen, dass so ein Gamingstuhl nicht so richtig günstig ist. Für einen guten Gamingstuhl musst du schon zwischen 160 und 250 Euro einplanen. Es geht aber natürlich auch noch teurer.

Stufenlose Verstellmöglichkeiten

Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass ein Gamingstuhl Modell, das in die nähere Auswahl kommt, über eine stufenlose Verstellmöglichkeit von Rückenlehne und Kopfstütze verfügt. Gamingstühle mit stufenlosen Verstellmöglichkeiten dieser Bauteile verfügen über den meisten Komfort. Auch die Sitzhöhe und die Armlehnen sollten sich stufenlos einstellen lassen.

Material

Beim Material sollte beim Kauf eines Gamingstuhls darauf geachtet werden, dass es sich um ein pflegeleichtes Material handelt. Bei den Bezügen des Gamingstuhls sollte insbesondere auf atmungsaktives Material geachtet werden. Besteht die Oberfläche aus Kunststoff, wird
Feuchtigkeit nicht abtransportiert. Das Rückenpolster sollte dabei mit einem dickeren Stoff bezogen sein. Nicht ganz so bequem sind Gamingstühle, die nur mit einem Netzstoff bezogen sind.

Verarbeitung

Beim Kauf eines Gamingstuhls sollte auf jeden Fall ein Blick auf die Verarbeitung geworfen werden. Eine hochwertige Verarbeitung zeichnet sich dadurch aus, dass vor allem die einzelnen Verbindungen für die Höhenverstellung der einzelnen Bauteile reibungslos funktionieren und einrasten.

Rollen

Die meisten der Gamingstuhl Modelle verfügen über Rollen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Rollen gesichert werden können. Möglichst sollten die Rollen über eine Feststellmöglichkeit verfügen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Stuhl nicht plötzlich wegrollt. Dieser sogenannte Rollwiderstand sollte sich zudem anpassen lassen.

Praktisches Zubehör und praktische Features

Wer sich für ein Gamingstuhl Modell entschieden hat, bei dem Grundfunktionen den Bedürfnissen zusagen, kann auf weitere Features und Zubehör achten. So gibt es Modelle, bei denen sich die Armlehnen abnehmen lassen. Zudem ist es bei einigen Gamingstühlen auch möglich Lordosenstützen aufzulegen. Diese stützen den unteren Rücken bzw. die Lendenwirbelsäule zusätzlich ab.

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