Ist ein Mini-PC eine echte Alternative zum Laptop oder Desktop-PC?

Mittlerweile existieren Computer fast schon im Taschenbuchformat. Dennoch stellt sich die Frage, ob ein Mini-PC überhaupt eine Alternative darstellt. Zum Laptop oder heimischen Desktop-PC.

Viele Computernutzer sind aus guten Gründen auf kleine und mobile Systeme umgestiegen:

  • weniger Lärm
  • weit weniger Platzbedarf
  • handlich und teilweise sogar mobil
  • verschiedene Modelle (wie Barebone)
  • preislich interessanter

Welche Vorteile und Nachteile ein Mini-Computer gegenüber herkömmlichen Systemen hat, erläutert dieser Ratgeber.

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Das ist die Technik hinter einem Mini-PC

Antec ISK110 Mini-PC side

Aufgrund steigender Nachfrage nach Mobilität, erfreuen sich Tablets einer großen Beliebtheit. Einfach immer und überall online surfen und sogar arbeiten. Ein Mini-Computer hat den selben Zweck. Schon seit einiger Zeit haben beide Hersteller, AMD und Intel, den Prozessor – die CPU – und die Grafikkarte – die GPU – auf einem Chip vereint.

Damit wurde Platz geschaffen und zugleich die Kühlung vereinfacht. Weiterhin wird die Nachfrage der Kunden mit unterschiedlichen Modellen befriedigt. Viele Nutzer (technisch versierte), kaufen sich einfach einen Raspberry Pi, den es in der aktuellen Version 4.0 auf dem Markt gibt. Ein Mini-PC im Scheckkartenformat. Mit allen wichtigen Anschlüssen wie HDMI, DSL, WLAN , Bluetooth-Funktion und dergleichen.

Oftmals kaufen Kunden auch ein „Barebone“. Dieses faktisch fast leere Gehäuse (im Miniformat), können Nutzer nach Belieben mit der gewünschten Festplatte und Arbeitsspeicher bestücken. Oder soll es eher ein Mini-PC als fertiges Komplettsystem sein? Kaum größer als ein Taschenbuch?

Lärmpegel vom Mini-Computer vs. Desktop und Laptop

Beim Thema Geräuschentwicklung, spielen die Lüfter eine maßgeblich Rolle. In den meisten Mini-PC-Systemen, wird eine passive Kühlung via Kühlkörper verwendet. Lärm? Fehlanzeige. Anders verhält sich die Sachlage schon beim Tower oder Desktop-PC. Je nach System, kommen sogar mehrere Lüfter zum Einsatz.

  • Lüfter beim Netzteil
  • Prozessorlüfter
  • Grafikkartenlüfter

Bei voller Auslastung, ist das System dann spürbar laut. Ähnlich verhält es sich beim Laptop. Weil hier die technischen Komponenten auf engstem Raum verbaut wurden, springt der Lüfter noch viel schneller an. Weil die Temperatur stark ansteigt und gekühlt werden muss. Beim Thema Lärmpegel, haben die Mini-PC klar die Nase vorn.

Anschlussmöglichkeiten beim Mini-Computer vs. Desktop und Laptop

seitliche Anschlüsse am Laptop und Mini-PC

Was wird benötigt? Monitoranschluss, USB für diverse Peripherie wie Tastatur und Maus, sowie natürlich auch DSL, WLAN und Bluetooth. Hier sind bei allen Systemen in der Regel genügend Anschlüsse vorhanden. Beim Desktop-PC baulich bedingt natürlich mehr Anschlüsse. Allerdings spielt dieses Thema keine besondere Rolle, weil es auf dem Markt diverse USB-Verteiler und dergleichen käuflich erwerbbar sind.

Einen kleinen Vorteil haben die Laptops. Hier ist der Monitor direkt integriert. Allerdings kann ein Laptop-Bildschirm kaum mit der Helligkeit eines regulären PC-Monitors mithalten. Bei diesem Thema haben der Mini-PC und der Desktop die Nase vorn, weil Kunden beim Bildschirm die freie Wahl haben. Natürlich kann auch am Laptop ein Bildschirm angeschlossen werden. Aber das macht wenig Sinn.

Mobilität ohne Grenzen – welches System ist besser?

Auch Laptops sind klein, leicht, handlich und mobil. Steckdosen existieren fast überall (sogar in der Bahn). Damit ist auch der Nachschub an Ladepower gesichert. Nun erweist sich der integrierte Bildschirm als Vorteil. Während Nutzer beim Mini-Computer und Desktop auf eine externe Bildquelle angewiesen sind, erübrigt sich dieses Thema beim Laptop.

Letztendlich ist dann der Desktop-PC der klare „Verlierer“, weil ein Mini-PC doch viel einfacher verstaut werden kann. Zudem kann ein Mini-Computer auch spielerisch an jedem Fernseher angeschlossen werden. Das ist auch Sinn und Zweck dieser Systeme, kompakte und flexible Unterhaltung.

Wichtiger Aspekt – die Leistungsfähigkeit aller Systeme auf dem Prüfstand

Bei diesem Thema müssen auch die Nachteile der Mini-Computer-Systeme klar definiert werden. Diese wären:

  • realistisches Spielerlebnis kaum möglich
  • kaum nachrüstbar mit aktuellen Komponenten
  • weit weniger Leistung als ein Desktop Prozessor
  • keine „eigene“ Grafikkarte
  • oftmals muss ein externes DVD-Laufwerk gekauft werden

Hierbei kommt es immer auf den individuellen Anwendungsbereich an. Wer gerne mit dem Computer spielt, der sollte eher auf einen Desktop-PC ausweichen. Selbst Computerspiele, die bereits mehrere Jahre „auf dem Buckel“ haben, laufen einfach nicht ruckelfrei. Dasselbe gilt für Aufgaben wie Bildbearbeitung und Videoschnitt. Grundsätzlich realisierbar, aber mit langen Wartezeiten.

Für ganz „normale“ Tätigkeiten wie im Internet surfen, Textverarbeitung, Browserspiele und dergleichen, genügt ein Mini-Computer durchaus. Eine Mischung sind die Laptops. Zwar können Kunden hier regelrechte „Leistungsbringer“ kaufen – wo problemlos aktuelle Spiele funktionieren ,aber das hat auch seinen Preis. Mit der selben Technik, kostet ein Laptop leicht um die 30 Prozent mehr Geld, als ein vergleichbarer Desktop-PC.

Fazit zum Thema Mini-PC vs. Desktop-PC vs. Laptop

Grundsätzlich sollten sich interessierte Käufer bewusst sein, für welche Anwendungen das System genutzt wird. Preislich eignen sich die Mini-Systeme auch für den schmalen Geldbeutel. Beim Laptop, besonders High-End-Systeme, müssen Käufer schon eine Menge Kapital berappen. In der Mitte dazwischen befinden sich die klassischen Desktop-PC-Systeme.

Eine direkte Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden, weil die Anwendungsfälle verschiedener Art sind. Dennoch kann mit Spannung abgewartet werden, inwiefern sich die Mini-System weiter entwickeln und was überhaupt in der Zukunft noch alles möglich sein wird. Die Baureihe der Raspberry-Modelle*, machen es vor.

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