Warum Online-Spiele in letzter Zeit immer beliebter werden

In den letzten Jahren konnten sowohl Videospiele mit Multiplayer-Komponente an Popularität gewinnen als auch diverse Spieleplattformen und Online-Casinos. Es gehört zum menschlichen Wesen, nach Möglichkeiten zu suchen, wie man sich amüsieren kann.

Dabei könnte man doch eigentlich annehmen, dass in dieser von Effizienz und Selbstoptimierung getriebenen Zeit eigentlich gar kein Platz für scheinbar unnütze Freizeitbeschäftigungen wie Spielen sei. Wir gehen dem Anstieg der Spielerzahlen bei Online-Spielen auf den Grund.

Der natürliche Spieltrieb

Online-Spiele werden immer beliebter

Warum Menschen spielen, wird unter anderem von Spielforschern untersucht. Nicht nur der Mensch geht diesem Naturtrieb nach, sondern auch höher entwickelte Tiere. Sie trainieren damit Fähigkeiten, die ihnen beim Überleben helfen. Nicht immer reichen pure Instinkte dafür aus und die Einschätzungen von Situationen kann beim Spiel geschult werden.

Junge Löwen jagen sich beispielsweise spielerisch und trainieren so wichtige Fertigkeiten für die echte Jagd. Aber für uns Menschen ist das Spielen sicherlich nicht überlebensnotwendig. Wir sind dem „Survival of the fittest“ entkommen. Wozu also spielen wir?

Schon früh beginnen wir Menschen zu spielen: Alles ist spannend und wird mit den fünf Sinnen erkundet. Dieses explorative Spiel weicht nach etwa einem Jahr etwas komplexerem Verhalten. Man sortiert beispielsweise verschiedene Materialien für sein Spiel. Oder man lernt, wie man hohe Türme aus Lego oder anderen Klötzchen baut. Mit etwa drei Jahren beginnt man damit, beim Spiel verschiedene Rollen einzunehmen.

Diese Phantasiespiele gibt es beispielsweise als einfache Verkleidungsspiele auch bei Primaten. Bei Menschen ist das Spiel jedoch komplexer. Rollenspiele helfen dabei, Situationen aus dem Leben besser zu verarbeiten. Bei Puppen und Spielzeug hat man selbst die Entscheidungsgewalt und kann in seiner Fantasie tun und lassen, was man möchte.

Über die Jahre entwickelt sich der Spieltrieb; Puppen und Spielzeug werden weniger interessant und dafür eher das interaktive Spiel mit Gleichgesinnten.

Auch im Erwachsenenalter hat das Spiel einen Sinn. Das Spielen hält uns geistig flexibel. Man kann vom Alltag abschalten und sich entspannen. Außerdem bringt es auch einfach Spaß mit sich.

Online-Glücksspiel

Spaß kann man durchaus auch beim verantwortungsvollen Spiel im Online-Casino haben. Immer mehr Menschen scheinen das zu erkennen, da die Nutzerzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich anwachsen. Herkömmliche Casinos sehen diese Entwicklung mit Sorge, denn mit der Bequemlichkeit der Online-Casinos können normale Spielhallen natürlich nicht mithalten.

Eine Hürde, die manche Spieler noch abhält vom Schritt in die Welt des Online-Glücksspiels ist die Sorge vor den Betrügern und schwarzen Schafen der Branche. Spielen Sie in seriösen Mobile Casinos mit Lizenz und lassen Sie sich diese Sorgen nehmen.

In lizenzierten Online-Casinos kümmert sich die jeweilige Glücksspielbehörde um das Wohl der Spieler. Bei Videospielen gibt es diese Kontrollinstanz in der Form nicht.

Online-Spiele

Online-Spiele wie Fortnite sind beliebt

Die Entwickler von Online-Spielen wissen genau, wie der Spieltrieb funktioniert und wie man das Belohnungssystem im Hirn triggern kann. Bei Online-Spielen kommen implizit viele Erkenntnisse der Psychologie zum Einsatz.

Beispielsweise implementieren die meisten Multiplayer-Spiele eine Art Ranking-System. Der Mensch vergleicht sich mit seinen Mitmenschen und sieht sich selbst gerne in einer guten relativen Position.

Ranglisten verdeutlichen einem Spieler ganz genau, wie gut er mit seinen Fähigkeiten wirklich dasteht im Vergleich zu den restlichen Spielern. Man will also immer besser werden, um seine relative Position zu verbessern. Erfolge im Spiel werden vom Gehirn mit Endorphinen belohnt.

Die Entwicklung der Technologie

Ein wesentlicher Faktor für die Popularität der Online-Spiele ist natürlich der technologische Fortschritt. Hier könnte man zwar anmerken, dass der technologische Vorteil ja auch bei Singleplayer-Spielen zum Tragen kommt.

Bezüglich der Grafik dieser Spiele mag der Einwand zwar stimmen, aber in Sachen Gameplay nützt der technische Fortschritt eher Multiplayer-Spielen, die nun beispielsweise besonders große Maps und Spielerzahlen darstellen können.

Auch bei Online-Casinos ist der technische Fortschritt einer der Gründe, warum den landbasierten Verwandten langsam, aber sicher der Rang abgelaufen wird. Immerhin kann man online nicht nur von den verschiedensten Promotionen profitieren, sondern hat auch in Sekundenschnelle eines von tausenden Spielen geladen.

Moderne Videoslots haben nicht mehr viel mit den Einarmigen Banditen gemeinsam, die als erste Spielautomaten gelten.

Zudem kann man mittlerweile so gut wie jedes Spiel aus dem Online-Casino auch am Handy spielen, was den Komfortfaktor zusätzlich erhöht. Nun muss man sich nicht einmal mehr an den Schreibtisch setzen, um ein paar Spins im Online-Casino zu genießen.

Mit dem Smartphone kann man auf dem Sofa liegen oder sich auch die Zeit an der Bushaltestelle vertreiben.

Gamification

Dass der Spieltrieb inzwischen auch von vielen Unternehmen genutzt wird, die mit Onlinespielen herzlich wenig am Hut haben, ist kein Geheimnis. Die Methoden, die von Spieleentwicklern eingesetzt werden, können auch bei vielen Apps eingebaut werden.

Dies bezeichnet man als Gamification. Ranglisten-Systeme und verschiedene Belohnungen können auch hier für mehr Nutzungszeit und damit Umsatz sorgen.

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