Review: Apple MacBook Pro 13 Zoll 2020 vorgestellt

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Das neue Apple MacBook Pro 13 mit M1-Prozessor sorgte Ende 2020 für viel Aufsehen. Grund genug also mal etwas genauer hinzuschauen, welche Unterschiede es zum Vorgängermodell gibt und ob sich Gerät überhaupt lohnen würde. Immerhin fängt das neue MacBook Pro bei einem Preis von ab 1449 Euro an. Schauen wir uns also mal an, warum das Apple MacBook Pro 13 so besonders ist und wie es sich von vergleichbaren Modellen abhebt.

Das Design beim Apple MacBook Pro 13 Zoll 2020

Apple MacBook Pro 13 Zoll 2020

Apple behält das seit Jahren bekannte Design bei, ein ziemlich dünnes Metallgehäuse mit Lünette und einer Basis, die sich nach unten krümmt und so den Laptop dünner erscheinen lässt, als es wirklich ist. Außerdem bietet es Stereolautsprecher, die die große Tastatur flankieren und ein verhältnismäßig großes Trackpad.

Butterfly-Tastatur ade – Hallo Magic Keyboard kann man hier nur sagen. Der verbesserte Scherenmechanismus sorgt dafür, dass man noch besser und leiser Tippen kann. Die Tasten sind jetzt etwas höher. Ein weiterer Vorteil: Die ESC-Taste ist nun wieder eine richtige Taste.

Dank Touch Bar oberhalb der Tastatur hat man die wichtigsten Befehle direkt an einem Ort versammelt. Auch das ist natürlich sehr hilfreich.

Die Anschlüsse

Als Anschlüsse stehen beim MacBook Pro nur zwei USB-C-Anschlüsse zur Verfügung. Beide unterstützen das Laden, sie sind Thunderbolt 3 (40 Gbit/s) und USB 4 (10 Gbit/s) kompatibel. Wie bei allen früheren Apple-Produkten gibt es Wi-Fi 6 mit einem Wi-Fi-Modul (2 × 2), das den schnellen 802.11ax-Standard unterstützt, jedoch nur bei 80 MHz und nicht bei 160 MHz. Mit anderen Worten, es kann bis zu 750 Mbit/s erreichen, während einige Windows 10-Laptops bis zu 1400 Mbit/s erreichen.

Schließlich bietet die FaceTime-Kamera glattere und schärfere Bilder als das ältere Intel MacBook Pro, ist aber immer noch eine HD-Definitionskamera.

Das Bildschirm

Das Apple MacBook Pro 13 M1 verfügt über denselben 13,3-Zoll-Bildschirm wie das Vorgängermodell, ein Bildschirm, der dem des MacBook Air M1 sehr ähnlich ist. Dieses IPS-Display unterstützt die hocheffiziente True Tone-Weißabgleichstechnologie von Apple, den P3-Farbumfang und eine Auflösung von 2560 × 1600 Pixel.

Es ist ein heller, klarer Bildschirm, der gestochen scharfe Renderings liefert, obwohl dünnere Kanten schöner wären, ähnlich wie beim Dell XPS 13. Das Anzeigeverhältnis (Höhe/Breite) beträgt 16:10. Dies scheint letztendlich am effektivsten für die Arbeit an Anwendungen und Programmen zu sein. Schließlich ist der Bildschirm perfekt kalibriert, was ja leider nicht bei allen Laptops der Fall ist.

Big Sur – Eine neue Facette von macOS

Das neueste Betriebssystem von Apple ist seit einigen Wochen verfügbar. Das erste, was Sie bei der Verwendung von Big Sur bemerken, ist das neue Aussehen. Alles sieht weißer und heller aus (es sei denn, Sie bevorzugen natürlich einen dunklen Modus. In diesem Fall sehen die Dinge dunkler aus). Die Ränder der Fenster sind kurvig. Menüleisten in Anwendungsfenstern lassen sich gut mit Steuerelementen kombinieren, um ein optimiertes Erscheinungsbild zu erzielen. Vor allem ist deutlich weniger Grau vorhanden.

Der M1-Prozessor, das Herz des neuen Apple MacBook Pro 13

Wie von Anfang an klar ist, ist der M1 bei Benchmarks im Vergleich zu anderen Intel-Prozessoren in Single-Core-Leistung einer der schnellesten Prozessoren. Der M1 Prozessor im Apple MacBook Pro 13 ist allerdings auch gegenüber den AMD Prozessoren überlegen und kann sehr gute Benchmark-Ergebnisse erzielen.

Da viele Vorgänge des M1-Prozessors unter macOS Big Sur nur einen einzigen Kern verwenden, ist dies ein erstaunlicher Vorteil gegenüber MacBooks auf Intel-Basis. Den Unterschied wird man gerade bei aufwändigeren Arbeiten deutlich spüren.