Monitorsystem für Trading, Kryptowährungen & Co. kaufen: Worauf kommt es an?


Beim Trading mit Wertpapieren und Kryptowährungen sind Multimonitorsysteme zunehmend gefragt. Sie führen zu einer effizienten Arbeit und steigern die Erfolgsaussichten im Trading. Es gibt dafür Systeme, die mehr als vier Monitore beinhalten.

Wieso ein spezielles Monitorsystem?

Monitorsystem für Trading, Kryptowährungen & Co. kaufen
Das Monitorsystem beeinflusst den Trading-Erfolg in vielen Fällen.

Wer professionell tradet oder klein anfängt und den Weg zum professionellen Trader beschreiten möchte, wird mehrere Informationen zur gleichen Zeit brauchen. Um diese Informationen zeiteffizient verarbeiten zu können, sind mehrere Monitore vorteilhaft. Folgende Aspekte sind beim Trading über den Monitor abzudecken:

  • Orders
  • Informationen / Meldungen
  • Analysen
  • Charts

Je nach Trading-Strategie sind zwei, drei, vier oder gar mehr Monitore sinnvoll. Gehen wir von  Kryptowährungen aus, sind zwei Monitore in der regel ausreichend. Auf dem einen Monitor lassen sich die Kursverläufe auf Websites wie www.kryptopedia.org einsehen, während der andere Monitor die rasche Abgabe von Orders – also Kauf- und Verkaufsbefehlen – ermöglicht. Mehr braucht es bei den Kryptowährungen häufig nicht.

Sollten Daytrader mit hohen Geldbeträgen handeln, verändert sich das Bild jedoch: Hier werden eventuell fünf Charts zur gleichen Zeit für den idealen Einstiegszeitpunkt in einen Trade analysiert. Fünf Charts zur gleichen Zeit zu analysieren, zieht fünf Monitore nach sich und einen sechsten, um schnell die Order abzugeben und rechtzeitig einzusteigen.

Ein gleiches Bild ergibt sich beim Trading mit Devisen, also Währungen: Professionelle Trader handeln mit Hebeln und analysieren die Kurse bis auf die vierte Nachkommastelle, um rechtzeitig einzusteigen. Beim Trading mit Wertpapieren mit langfristigem Anlagehorizont genügen in der Regel maximal drei Monitore, wobei gleichzeitig Chartverläufe analysiert, Orders abgegeben und Informationen zum Markt gelesen werden können. Werden Portfolios von mehreren Personen durch Fondsmanager verwaltet, sind wieder mehr Monitore notwendig.

Es gilt letztendlich: Ein optimales Monitorsystem für das Handeln mit Wertpapieren und Kryptowährungen setzt sich aus so vielen Monitoren zusammen, wie im individuellen Fall zur zeiteffizienten Bewerkstelligung der Arbeit gebraucht werden.

Die besten Monitore und deren Merkmale

Die besten Monitore und deren Merkmale
Trading-Monitore müssen hohe Auflösungen und präzise Farbdarstellungen aufweisen.

Auf der Suche nach den geeigneten Monitoren stellt sich die Frage nach zwei wesentlichen Aspekten. Diese bestehen einerseits in den Eigenschaften des Monitors selbst, andererseits in dem Typus des jeweiligen Monitorsystems.

Wichtige Eigenschaften im Blick

Die Auflösung ist in Kombination mit der Größe des Displays wichtig. Je größer der Bildschirm, umso höher sollte die Auflösung sein. Ein Monitor mit über 24 Zoll hat idealerweise eine 4K-Auflösung. Durch eine möglichst hohe Auflösung werden die Charts für die Wertentwicklungen an der Börse und am Krypto-Markt präziser dargestellt.

Weiter sind die Kontraste und Farbdarstellungen essenziell. Um marginale Schwankungen in Charts nachzuvollziehen und die Augen schonend zu behandeln, erweisen sich AMVA-Panels als die beste Option. Eine Stufe darunter sind die IPS-Panels, für die sich ebenfalls eine Empfehlung aussprechen lässt.

Zuletzt fördern hohe Bildwiederholungsraten und kurze Reaktionszeiten des Monitors eine flotte Darstellung von Veränderungen in Kursverläufen. Was im Kontext mit der Reaktionszeit des Monitors zu beachten ist, sind für das Trading Reaktionszeiten bis maximal 8 Millisekunden.

Typus des Monitorsystems

Der Typus des Monitorsystems schlägt sich in der Anzahl der Monitore nieder:

  • Doppelmonitor (Zwei Monitore)
  • Tripple Screen (Drei Monitore)
  • Quad Screen (Vier Monitore)
  • Panorama Screen / Monitorwand (Über vier Monitore)

Die Hersteller bringen die besagten Monitore meistens in größeren Paketen heraus, sodass sich alle Monitore von einem Hersteller einheitlich und auf eine Multimonitor-Anwendung ausgerichtet nutzen lassen. Als Käufer ist nur noch zu berücksichtigen, dass genügend Anschlüsse in der bereits vorhandenen Hardware gegeben sind, um ein Multimonitor-System anzuschließen. Neuere Laufwerke sollten zumindest den Anschluss eines Doppel-Monitorsystems ermöglichen.

Mining geplant? Hohe Anforderungen an PCs

Neben dem Trading gibt es bei Kryptowährungen die Möglichkeit, durch das Mining (Deutsch: Schürfen) an Coins zu gelangen. Beim Mining werden neue Einheiten von Coins errechnet. Dies geschieht über den eigenen Rechner. Sollte der Nutzer minen, dann ist ein Monitorsystem weniger von Belang, stattdessen ist der Wahl leistungsstarker Grafiken und moderner Motherboards Bedeutung beizumessen.

Zudem ist bei Mietwohnungen ein Problem aufgrund der hohen Lautstärke gegeben: Die vom Rechner beim Mining verrichtete Arbeit wird tendenziell derart laut, dass es bis zum Nachbarn durchdringt. Die Zustimmung der anderen Mieter und / oder des Vermieters ist notwendig. Wer dauerhaft mint, muss überdies einen hohen Stromverbrauch mit Konsequenz eines Anstiegs der Stromkosten einkalkulieren.

Benötigte Hardware

Die benötigte Hardware beim Mining umfasst mehrere Grafikkarten: Wer heute erfolgreich minen und sich gegen die Konkurrenz aus verschiedenen Nationen durchsetzen möchte, sollte sein System mit mehreren leistungsstarken Grafikkarten bestücken. Bei der Auswahl der Karte gelten dieselben Richtlinien wie beim Kauf einer Gaming-Grafikkarte. Demnach sind die folgenden Aspekte sicherzustellen:

  • Hersteller: NVIDIA stellt High-End-Grafikkarten her, AMD ist die günstigere Alternative.
  • Speicher: Grafikkarten mit GDDR5-Memory-Karten verfügen über eine angemessene Bandbreite.
  • Stromanschlüsse: Diese müssen bei der Grafikkarte und dem Motherboards übereinstimmen.

Nach der Grafikkarte folgt ein weiteres wichtiges Element, nämlich das Netzteil. Bei einem System mit drei Grafikkarten ist ein Netzteil von 1.000 Watt Leistung im Schnitt ausreichend. Eine geringere Leistung bei Netzteilen kann Brandentstehungen verursachen. Das Motherboard als weitere Komponente enthält idealerweise die PCI-Express-Anschlüsse, um mit leistungsstarken und modernen Grafikkarten bestückt werden zu können.

Zuletzt ist die Kühlung ein kritischer Aspekt: Da das Mining höchste Rechenarbeit für die PCs ist, laufen die Geräte schnell heiß. Ein kühler Raum und / oder ein professionelles Kühlsystem sind daher essenziell.

Was die anderen Elemente – Prozessor, Monitor, Maus, Tastatur und weitere – anbelangt, so muss es sich nicht um High-End-Produkte handeln. Bereits günstige Hardware reicht für gutes Mining aus. Sollte mit den geminten Coins getradet werden, greifen für das Monitorsystem dieselben Empfehlungen wie in der ersten Hälfte des Artikels.

Alternative: Cloud-Mining

Wer nicht in mehrere Hochleistungs-Grafikkarten investieren kann oder möchte, hat die Option, über das Cloud-Mining die Rechenleistung von Anbietern zu kaufen. Der kostenpflichtige Dienst stellt einem die errechneten Coins, die dem Anteil des ins Cloud-Mining investierten Geldes entsprechen, zur Verfügung.

Die Rechenarbeit vollziehen die Rechenzentren der Cloud-Anbieter selbst. Es ist lediglich eine Anmeldung beim Anbieter inklusive damit verbundenen Zahlungen sowie der Download einer Wallet-Software zur Aufbewahrung der Coins notwendig. Die Zukunft des Cloud-Minings darf angesichts negativer Berichte allerdings in Frage gestellt werden.