Die wichtigsten Betriebssysteme für den PC im Überblick

Ein Betriebssystem ist enorm wichtig um einen PC oder auch ein Handy richtig nutzen zu können. Ein Betriebssystem (auch OS genannt, für Operating System) kann man sich als große Sammlung von verschiedensten Programmen vorstellen. So werden die verschiedenen Teile des PC, wie dem Arbeitsspeicher oder der Grafikkarte angesprochen, verknüpft und jeweils eingestellt.

Es beschreibt die Verbindung zwischen der Hardware des PC und der Anwendung des Benutzers. Hier laufen viele unterschiedliche Prozesse, bzw. Programme gleichzeitig ab. Das Betriebssystem kann man sich daher als großes Programm vorstellen, welches den PC überhaupt erst nutzbar macht.

Es gibt Betriebssysteme die man kostenlos nutzen kann aber die bekanntesten, wie z.B. Windows muss man bezahlen. Allerdings halten sich die Kosten in Grenzen. Als Beispiel: ein aktuelles Windows 10 kann man schon für unter 20 Euro kaufen.

Die gängigen Betriebssysteme für den PC

  • Windows
  • Chrome OS
  • macOS
  • Linux

Betriebssysteme im Überblick

Betriebssysteme für den PC
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Microsoft Windows

Windows ist seit Jahren das Platz 1 Betriebssystem auf dem Markt. Seit der Veröffentlichung am 20. November 1985 hat es einen riesigen Boom ausgelöst. Das Praktische an der ersten Version von Microsoft ist die Einführung der Maus. Den vorher mussten alle Befehle über die Kommandozeile eingetragen werden. Eine wirkliche praktische Errungenschaft für alle PC Benutzer.

Mit der 3. Version startete das Unternehmen richtig durch. Erstaunlicherweise sind überwiegend optische Veränderungen hinzugekommen. Die Basis hat nur wenige Änderungen erhalten. So ähneln auch moderne Versionen stark dem anfänglichen Prinzip.

Windows 10 ist die neueste Version von Microsoft und wird nicht nur für PC und Laptops genutzt, sondern auch für Smartphones, Tablets, dem Raspberry Pi 2 – 4 und der Hololens Reality Brille. Windows 10 mobile war zwar weniger erfolgreich, nichtsdestotrotz führt Microsoft in Sachen Betriebssystemen den Markt an.

Windows 11 steht bereits in den Startlöchern, obwohl es zwischenzeitlich hieß, nach Windows 10 soll es keine weiteren Versionen geben, sondern eine neue Form geschaffen werden. Es bleibt also spannend. Trotz Skandalen zum Datenschutz, Hackerangriffen und Marktanteilsverlusten ist und bleibt das Betriebssystem an der Spitze.

Chrome OS

Chrome OS ist ein ganz spezielles Betriebssystem, welches von Google entwickelt wurde. Das Spannende am Betriebssystem ist, dass auch Android Programme bzw. Apps auf dem PC laufen können. Dieser Mix der Systeme trägt zum großen Hype des Betriebssystems bei. Chrome OS ist jedoch nicht das gleiche wie Chromium OS.

Chrome OS basiert zwar auf Chromium OS, welches eigentlich für Chromebooks entwickelt wurde, ist jedoch ein anderes Programm. Das System kann offline genutzt werden und es können sogar mit virtuellen Maschinen Linux Anwendungen benutzt werden.

macOS

MacOS oder Mac OS X ist das Betriebssystem, welches durch Apple bekannt wurde. Es ist speziell auf die Anwendungen von Apple PC ausgelegt und daher auf jedem Mac etc. vorinstalliert. Hier geht es überwiegend um die perfekte Hardware Nutzung. Die Grundlage bietet hier Darwin.

Dieses ist ein von Apple entwickeltes, freies Betriebssystem. Das bedeutet, das System nutzt einen Darwin Hybrid Kernel XNU. Beide Systeme sind ursprünglich auf Steve Jobs Unternehmen NeXT zurückzuführen. Hier startete die Firma mit dem Betriebssystem NeXTSTEP, welches seine Ursprünge in der Berkeley Soft­ware Distri­bution (BSD) hat.

MacOS ist der große Nebenspieler von Windows. Jedoch liegt der große Unterschied darin, dass macOS speziell für Apple PCs ausgelegt ist. Die Anwendung ist jedoch ähnlich intuitiv und es werden keine speziellen Vorkenntnisse benötigt.

Linux

Das Betriebssystem ist ein freies und quelloffenes System, welches zwar etwas schwieriger in der Bedienung ist, daher jedoch individuell angepasst werden kann. Im Rahmen der Lizenzvorgaben können hier die unterschiedlichsten Teile verändert werden, was das Betriebssystem zu einem wahren Multitalent macht. Hier gibt es verschiedenen Distributionen, die unterschiedliche Teile steuern.

Zwei bekannte sind Ubuntu und Linux-Mint. Weitere Distributionen sind zum Beispiel openSUSE, Debian, Arch-Linux, freeBDS oder Fedora. Das Betriebssystem basiert hier auf dem Linux-Kernel und eignet sich zum Beispiel hervorragend zur Datenrettung oder Reparatur an.

Der frühere Name ist GNU-Linux und beschreibt die frühere Zusammenstellung vom Linux Kernel und den Werkzeugen des GNU Projektes. Heutzutage sagt man jedoch nur noch Linux oder Linux-Kernel.

Fazit

Die normalen Betriebssysteme besitzen alle bestimmte Vor- und Nachteile. So passen die einen zum Beispiel eher zu bestimmten Hardwareteilen und andere bieten viel Raum für individuelle Anpassungen. Je offener die Betriebssysteme zur Gestaltung freigegeben sind, desto schwieriger wird jedoch meist auch die Bedienung.

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