VR-Brillen – Worauf muss man beim Kauf achten?

Virtual Reality oder in Deutsch auch virtuelle Realität wird mit der Kurzform VR abgekürzt. Mit VR wird auch die Darstellung einer virtuellen Welt, die durch den Computer geniert wird, bezeichnet. Teilweise ist dann diese virtuelle Welt an die tatsächliche Welt angelehnt, aber auch zum Teil nicht. Durch die virtuelle Realität wird die Anwesenheit in der dort gezeigten Welt simuliert und dies kann in Form von verschiedenen Sinneseindrücken, wie Sehen, Geruch, Berührungen oder Geräusche erfolgen.

Durch den Einsatz von VR-Brillen ist die Person, die sich dann in diese virtuelle Realität begibt, nicht mehr auf einen Monitor oder Bildschirm angewiesen , erhält ein 3D-Bild und hat die Möglichkeit, den Kopf in alle Richtungen zu drehen und kann dadurch die virtuelle Umgebung beobachten.

Die Vorteile und die Nachteile von VR-Brillen

VR-Brillen im Einsatz

Die Vorteile von VR-Brillen liegen klar auf der Hand. Durch das Tragen von VR-Brillen haben die Spieler oder der Zuschauer das Gefühl, in mitten des Geschehens zu sein. Er bekommt somit realistische Erlebnisse. Durch die Brillen werden die Bilder mit einer wesentlich höheren Auflösungen dargestellt, als dies ohne das Tragen der Fall wäre. Ebenso ist durch das Tragen der VR-Brillen eine verbesserte Grafik sichtbar.

Aber natürlich haben die VR-Brillen auch ihre Nachteile. Durch den Einsatz einer solchen Brille kann es zu Beginn zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder anderen Beschwerden kommen. Solche Brillen sind nicht gerade billig und die Technik ist zum Teil nicht voll ausgereift.

Unterschied zwischen Virtual Reality (VR und Augmented Reality (AR)

Bei der Virtual Reality taucht man in eine künstliche Realität ein. Hier wird eine VR Brille aufgesetzt und eine neue Welt kommt zum Vorschein, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. Dabei verschwindet für den Träger oder Nutzer alles, was um ihn herum ist, aus seinem Blickfeld. Der Nutzer taucht in eine andere Umgebung ein. Hier kommen dann Achterbahnen, komplexe Abenteuerspiele (zum Beispiel Silent Home), durch die man dann in andere Welten eintaucht, oder Aquarien zum Vorschein. Dies erfolgt dann völlig abgeschottet von der realen Welt

Bei der Augmeted Reality dagegen bleibt die reale Welt erhalten und es werden nur neue Elemente dazu gefügt. Hier bekommt man dann auf einem Display eines mobilen Gerätes Dinge zu Gesicht, mit denen man interagieren kann. Sehr bekannt für eine Augmeted Realty ist zum Beispiel Pokerman Go. Hier geht man durch Straßen und sieht hier ein Monster an einem realen Ort, der von dem Nutzer steht.

Wie funktioniert eine VR-Brille?

Bei VR-Brillen handelt es sich zunächst um große und blickdichte Brillen. In den Brillen selbst sind anstelle von den normalen Brillen-Gläsern Displays verbaut und zwar jeweils ein Display pro Auge. Dabei ist der Blickwinkel von der Größe her so gewählt, dass der Träger das Gefühl hat, eine normale Brille zu tragen. Durch die Tracking-Technologie wird die Brille in die Lage versetzt, sich die Kopfbewegungen des Trägers zu merken und diese Bewegungen werden dann optisch umgesetzt.

Der ebenfalls hier eingebaute leistungsstarke Prozessor arbeitet mit Bewegungssensoren zusammen und dadurch wird ein flackerfreies und hochauflösendes Bild errechnet, um zu verhindern, dass durch die Augennähe die Pixel sichtbar werden. Es gibt auch Modelle, bei denen der optische Genuss mit einem zusätzlich verbauten Kopfhörer verbunden wird.

Worauf sollte man beim Kauf von VR-Brillen achten?

Worauf sollte man beim Kauf von VR-Brillen achten?

Die Display-Auflösung

Neben der leistungsstarken Hardware ist bei einer VR-Brille die Display-Auflösung eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in VR-Brillen Spiele einzutauchen. Deshalb sollte hier eine mindestens 1.080p (Höhe der Auflösung) vorhanden sein. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass von den Herstellern dieser Brillen in der Regel 2 Display-Auflösungen angegeben werden (zum Beispiel 1.920 x 1.080 p). Die zweite Zahl bestimmt die vertikale Pixel-Gesamtmenge und die erste Zahl sagt aus, wie viel Pixel in der Horizontale vorhanden sind.

Dieser Wert hat für beide Augen Gültigkeit. Somit ist bei einer Brille mit dem angegebenen Wert von 1.920 x 1.080 p eine Auflösungszahl von 960 x 1.080p je Auge vorhanden. Damit eine gute Auflösung vorhanden ist, sollt der erste Wert mindestens bei 2.160p und somit 1.080 p pro Auge liegen.

Die Wiederholrate der Bilder

Dieser Wert ist in Hertz (Hz) vermerkt und bedeutet, wie viele Bilder in einer Sekunde vom Display aus dargestellt werden. Hier liegt die Untergrenze bei 60 Hz. VR-Brillen mit 90 oder 120 Hertz sind natürlich nochmals wesentlich besser. Alles, was jedoch unter 60 Hz liegt, ist sehr ruckelnd und unscharf.

Vermeidung des „Tunnelblickes“

Der Blickwinkel sollte mindestens 100 Grad betragen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass eine Art Tunnelblick entsteht und dadurch wird das virtuelle Erlebnis eingeschränkt.

Flüssige Bewegungen entstehen durch eine geringe Latenz

Das vorhandene Tracking-System entscheidet über die präzisen Bewegungen des Anwender, die in die künstliche Realität übertragen werden. Dabei werden von verschiedenen Sensoren die Beschleunigung, die Blickrichtung und die Rotation gemessen und das wird dann in das virtuelle Geschehen eingerechnet. Der Wert dafür wird als Latenz bezeichnet. Wenn diese Bewegungen verzögerungsfrei sein sollen, sollte der Latenz unter 20 ms liegen.

Tragekomfort

Ein wichtiger Punkt ist auch der Tragekomfort. Dieser hängt jedoch auch vom Preis der VR-Brillen ab. Die hochwertigen Ausführungen sind mit Schaumstoffpolsterungen sowie mit Trageriemen ausgestattet und dadurch ist ein komfortabler Sitz des Gestelles vorhanden.

Fazit – VR-Brillen kaufen

Damit eine solche Brille über einen längeren Zeitraum ohne Beschwerden getragen werden kann, sollte bei der Kaufentscheidung vor allem auf eine gute Latenz des Trackingsystems sowie auf eine gute Bildschirmqualität geachtet werden.