Was sind eigentlich D-Sub Steckverbinder?

D-Sub steht als Abkürzung für den englischen Begriff D-Submarine und ist Synonym für eine weltweit verbreitete Bauform des Stecksystems. D-Sub Steckverbindungen gelten hierbei allgemein als Klassiker unter den sogenannten Cable-to-Board-Anbindern. Sie bieten eine große Vielfalt an Lösungen und sind daher universell an Geräteschnittstellen einsetzbar.

Des weiteren können sie in Leitplatten aller Löt-Anschlusstechniken integriert werden, was eine Vereinfachung des Gerätes zur Folge hat, und eignen sich weiterhin besonders gut zum Aufbau von Kommunikations- und Datenschnittstellen. D-Sub Steckverbindungen gelten als Standard für viele Feldbusprofile.

Zur Unterstützung der Automatisierungsanwendungen, welche mit Hilfe solcher Systeme möglich sind, werden hier ganz einfache feldkompatible Lösungen für die Kabelsteckverbindungen zur Verfügung gestellt.

D-Sub Steckverbinder für PC

Die Ausführungen

D-Sub Steckverbinder sind in unterschiedlicher Polarisierung und Reihung zu bekommen. Sie können für den Monitor, mit höherer oder geringerer Reihendichte erworben werden. Im Zuge dieser Voraussetzungen ergibt sich die Vielfalt an Ausführungen, welche der D-Sub Typ zu bieten hat, im Folgenden sind die typischsten zusammengefasst:

  • zweireihig 9-polig, ohne Schrauben, für digitale Joysticks
  • zweireihig 9-polig oder 25-polig
  • zweireihig 15-polig als Gameport vor allem für analoge Joysticks
  • zweireihig 15-polig für den Apple-Monitoranschluss
  • zweireihig 15-polig mit Verschluss (Netzwerk-AUI)
  • zweireihig 19-polig für Apple-Floppyanschluss „Smartport“
  • zweireihig 25-polig für Drucker
  • zweireihig 25-polig für SCSI-I und für digitale TDIF-8-Kanal-Audioschnittstellen
  • zweireihig 23-polig oft bei bei Amiga-Computern zu finden (externe Diskettenlaufwerke und Monitorkabel)
  • dreireihig 15-polig für Monitorkabel von TV-Geräten
  • mit engem Abstand, oft 50 polig
  • mit höherer Pin-Dichte (High Density, HD)
  • mit halbem Abstand (Half Pitch)

Besonderheiten der Steckverbinder

In den Teilen der Industrie, in welchen Automatisierungsanwendungen im Vordergrund stehen, zählen D-Sub Steckverbindungen bereits zum Standard für Daten-, Service- und Programmierschnittstellen. Die Breite des Produktspektrums ermöglicht hier den Aufbau aller gebräuchlichen Schnittstellen, wobei Kunststoff- und Metallvarianten der Steckverbindungen gewählt werden können.

Die D-Sub Typen weisen in diesem Zusammenhang Standard Steckanbindungen von 9 bis 50 Kontakten in den Versionen Low Profile, US.Footprint und Standard auf. D-Sub Mischsteckverbinder können dabei mit diversen Kontakttypen kombiniert werden, D-Sub Filtersteckverbinder überzeugen mit zusätzlichen L- und Pi-Filtern und Steckverbinder mit erhöhter Kontaktdichte weisen eine beeindruckende Anzahl an Polen auf.

Der Einbau der Steckverbindungen ist in diesem Zusammenhang je nach Typ und Anbindung unterschiedlich, weswegen stets genauestens nach Anweisung vorzugehen ist. Im Gegensatz dazu beeindrucken die Stecker durch Sicherheit und Zuverlässigkeit im Material.

DVI-Stecker

D-Sub Steckverbinder: Praktisch oder kompliziert?

Die Steckverbindungen der D-Sub Typen überzeugen mit einer beeindruckenden Auswahl an Varianten und Einsatzmöglichkeiten in vielen Bereichen der automatisierten Industrie. Durch Anbindungen mit hoher Dichte, einer Vielzahl an Polen und Reihen und weiteren besonderen Modellen stellen diese Produkte eine Palette zur Verfügung, welche von kaum einem Konkurrenten überboten werden kann.

Allerdings bringt eine große Produktpalette selbstverständlich auch Komplexität mit sich. Diese stellt nicht selten ein Manko dar. Leider ist anzumerken, dass D-Sub Steckverbinder nicht nur praktisch, sondern ebenfalls sehr risikobehaftet auffallen. Die Anbindungen selbst sind sicher, allerdings können Leihen speziell im Aufbau und bei der Wahl der geeigneten Steckverbindung folgenschwere Fehler begehen.

Umso wichtiger bleiben vorherige Recherchen, um fähig zu sein, die Anbindungen fachgerecht und kompetent anzuwenden.

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